Professionelle Geisterjäger gibt es wirk­li­ch. Sie ver­ste­hen sich als Seelsorger und haben sogar eine eige­ne Notfall-Hotline. Besuch im Geisterschloss.

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Seltsame Erinnerungen an die­ses Anwesen. Flimmernde Hitze. Bäume wie­gen lang­sam, Laub raschelt im Wind. Mücken. Durch sei­ne erns­ten Augen bli­cken die Jahrhunderte auf uns her­ab wie ein alter, stren­ger Lehrer: das Haus. Darin: ein Geisterjägerteam, zwei Reporter, der Besitzer des Anwesens.

Seine Architektur ist wirk­li­ch bemer­kens­wert“, sagt Bodo Möhrke und schaut ergrif­fen an die Decke. Er trägt ein Seidentuch um den Hals und äußer­st akku­ra­te Haare – grau, aber schön. Der Hausherr führt ger­ne Leute her­um im Schloss Bladenhorst in Castrop-Rauxel, das ist qua­si sein Job neben der Verwaltung des Anwesens, und er ist stolz auf das Haus. „Also einen Spuk, mei­ne Herren, haben wir hier bis­her nicht fest­stel­len kön­nen, aber ich war­te ger­ne ihre Analyse ab“, sagt er und ver­ab­schie­det sich höf­li­ch. Jetzt kommt die Stunde von Tom Pedall, Geisterjäger. Er läuft mit einem Messgerät für elek­tro­ma­gne­ti­sche Felder durch den düs­te­ren Dachstuhl und hat Angst. Nicht vor Toten, son­dern vor Spinnen, die auf sei­ne Schulter fal­len könn­ten, und vor gro­ßer Höhe auch. Er fin­det: Dieser Ort ist prä­des­ti­niert für eine para­nor­ma­le Untersuchung.

Unten, im Rittersaal des Anwesens, zwi­schen an den Wänden und auf Wappen dra­pier­ten Säbeln, einem alten Kamin und Bildern von Fürsten und Edelleuten dane­ben, die betont fins­ter gucken, wickelt Claudia „Cloody“ Winterkamp, Spezialistin für Fotoaufnahmen im Team und Toms Freundin, gera­de Kabel auf. Koffer ste­hen auf dem Tisch, Stative dane­ben. Alle 30 Sekunden löst in der Ecke eine Kamera aus. Es macht dann kurz suuuurrr – und dann kli­ck!

Die Fotos machen wir, um die­sen Raum zu über­wa­chen“, sagt Claudia. „Wir müs­sen den

Rittersaal, das Hauptquartier für unse­re heu­ti­ge para­nor­ma­le Untersuchung, wo alle Geräte ste­hen und die Signale zusam­men­lau­fen, im Auge behal­ten.“

Falls sich etwas nähe­re, hät­ten wir es auf Band. Wir haben es aber – streng­ge­nom­men – erst dann auf „Band“, wenn wir längst wie­der zu Hause sind, die 300 Bilder durch­ge­se­hen und dann fest­ge­stellt haben, dass da ein schwar­zes Ding ver­träumt in unse­ren Haaren spielt. Aber gut. Hat ja auch kei­ner gesagt, dass kein Restrisiko bleibt.

 „Wir wer­den auch Überwachungskameras auf­stel­len“, fügt Claudia hin­zu. Zusammen mit Tom hat sie das Team der „Ghosthunter-NRWup & RLP“ im August 2012 gegrün­det, heu­te umfasst die Gruppe 13 Mitglieder. NRW und RLP ste­hen für die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, wo die Mitglieder her­kom­men. In Deutschland gebe es mehr als 30 sol­cher Geisterjäger-Teams mit je zwei bis zehn Mitgliedern, meint die Autorin Alexa Waschkau, die zusam­men mit Sebastian Bartoschek 2013 ein Buch über Geisterjäger in Deutschland geschrie­ben hat. Der Trend kam ursprüng­li­ch aus den USA, wo er sich unge­bro­chen gro­ßer Beliebtheit erfreut. Waschkau meint: „Ghosthunting ist mitt­ler­wei­le ein ver­brei­te­tes Phänomen – auch in Deutschland.“

Wula Sichelschmidt, die Dritte im Bunde, zurrt die letz­ten Kabel aus dem Koffer. Tom ist vom Dach zurück und stellt den Bildschirm auf, an dem die Kameras hän­gen. „Zu unter­su­chen wären der Keller, der Dachboden sowie das Treppenhaus. Zwei Kameras jeweils in die Räume“, sagt der Chef. Er ist mit sei­nem Team nicht zum ers­ten Mal hier. Beim letz­ten Mal „war etwas im Keller“, sagt Tom. „Nichts Großes oder so. Aber eine Berührung, etwas Kaltes.“

Cold Spots nennt man die­se Erscheinungen: Kälte-Spuk. Die Temperatur fällt plötz­li­ch ab oder es ist, als strei­che jemand an dir vor­bei. Die Nackenhaare stel­len sich auf. „Wir gehen immer davon aus, dass das alles wis­sen­schaft­li­ch erklär­bar ist“, sagt Tom. „Wir suchen Beweise, kei­ne kru­den Vermutungen. Das unter­schei­det uns viel­leicht auch von ande­ren Teams.“ Die Diskretion auch. Geisterjäger sind ein tol­les Thema für die Medien. Schon damals, als sie die Recherchen zu dem Buch began­nen, sagt Alexa, die Autorin, hät­ten sie gemerkt, dass die Szene durch das gro­ße Medieninteresse ste­tig wach­se. Über die Methoden sind die Teams aber mit­un­ter zer­strit­ten: Darf man ein Medium, das Geister erspürt, nut­zen oder nicht? Ist es okay, Fernsehteams zu Klienten mit­zu­neh­men, die glau­ben, dass es bei ihnen spukt? „Wir fin­den es nicht okay“, sagt Tom ent­schie­den. „Wir möch­ten den Menschen zei­gen, dass wir kei­ne Spinner sind.“ Aber: Der Druck ist hoch. Es herrscht unter den Teams mit­un­ter Konkurrenzdruck um die bes­ten Ergebnisse und media­le Aufmerksamkeit, meint Alexa.

Mail von Tom, zwei Tage dana­ch:

Auswertungen lau­fen; auf dem Dachboden hat­ten wir aber kei­ne Tonaufnahmen gemacht, da es zu vie­le Umgebungsgeräusche gab. Daher utner­su­chen wir lie­ber in der Nacht oder am Abend, da dann auch die Umgebungsgeräusche sich mini­mie­ren. Vom Ergebnis kann man sagen, dass Cloddy und Wula ne Art Berührung hat­ten. Im Keller. Vielleicht haben wir was auf Band, ich sag Dir bis Ende der Woche Bescheid.

Die Wendeltreppe ist steil. Am obers­ten Ende, kurz bevor sie auf den Dachboden trifft, neigt sie sich bedroh­li­ch zur Seite, als hät­te sie Sorgen oder zu tief ins Glas geschaut. Als Tom die Tür zum Dachboden öff­net, das Licht betä­tigt, ein Flackern, da ist es, als bli­cke man in den Bauch eines alten Wals: düs­ter, sti­ckig, Holzstreben wie Rippen.

Tom Pedall war noch klein, viel­leicht zehn oder elf, als er zum ers­ten Mal Bekanntschaft mit Geistern mach­te. Im Haus sei­ner Großtante. „Wir haben sie alle paar Wochen besucht. Und es knarz­te im Haus. Schritte. Da hat kein Holz gear­bei­tet“, sagt er. „Auch Holz arbei­tet, klar. Aber das war defi­ni­tiv etwas ande­res.“

Tom war fas­zi­niert. Er ging in die Bücherei in Leverkusen und lieh sich alles aus, was mit Übernatürlichem zu tun hat­te. „Später kam auch das Religiöse dazu, Literatur über ande­re Kulturen und ihren Glauben“, erzählt Tom und schiebt die Unterlippe vor, weil er etwas sucht, aber in allen Sachen, die aus­ge­brei­tet auf den Tischen des Rittersaals ste­hen, nicht fin­den kann. „Ich bin selbst sehr katho­li­sch erzo­gen und durch­aus gläu­big“, sagt er. „Aber nicht leicht­gläu­big. Unser Team arbei­tet rein wis­sen­schaft­li­ch, nicht eso­te­ri­sch. Wir wol­len Beweise, auf Video oder Foto.“

Irgendwann kann­ten ihn die Leute in der Bücherei mit Vornamen. Seine Eltern waren zunächst skep­ti­sch, lie­ßen ihn aber machen, nur in der Schule erzähl­te er nichts, weil das pein­li­ch war. Sag mal Pubertierenden, die sich nur für Bier, Schnaps und Geschlechtsverkehr inter­es­sie­ren, dass du an Geister glaub­st. Das unter­ließ Tom. Und eine gan­ze Zeit war es auch weg, aber nach die­ser Findungsphase kam es zurück.

Als er Claudia ken­nen­lern­te, die bei­den waren gera­de fri­sch zusam­men­ge­zo­gen, hör­ten sie nachts – im Bett lie­gend – ein Poltern auf dem Dachboden. „Als wür­de jemand gro­ße Möbel ver­rü­cken“, erin­nert sich Claudia. „Wir hat­ten eine Glasscheibe in der Haustür, die ins Treppenhaus führ­te. Und es hät­te Licht ange­hen müs­sen, oder wenigs­tens die Taschenlampe, wenn jemand hin­auf zum Dachboden woll­te. Aber da war nichts.“ Am Schluss hat­ten sie sich nicht getraut nach­zu­se­hen. „Das war, gen­au wie das Haus mei­ner Großtante, dana­ch weg. Wir haben die Wohnung abge­ge­ben und konn­ten nie nach­se­hen. Das ist schon ziem­li­ch bit­ter“, sagt Tom. „Denn wir sind sicher: Da war etwas.“

Etwas, das ist ein Geist. Geister sind Seelen. Seelen, das glau­ben die Geisterjäger, blei­ben über den Tod hin­aus. „Sie sind aber nicht böse“, sagt Claudia. „Das ist nur unser Konzept. Wir hören einen Poltergeist, der vor unse­ren Augen Dinge aus dem Regal fal­len lässt, und dann krie­gen wir Angst und den­ken: Das muss böse sein! Dabei gibt es das nicht: böse. Geister wol­len nur Aufmerksamkeit und die geben wir ihnen. Meist hilft das schon.“

Zwischen zehn und zwölf Personen mel­den sich monat­li­ch bei den „Ghosthuntern- NRWup & RLP“. „Die meis­ten per Mail oder über Facebook“, sagt Tom. „Aber wir haben auch eine Hotline, eigent­li­ch ein Anfragen-Telefon. Dort bera­ten wir Menschen, die einen Spuk bei sich zu Hause ver­mu­ten oder klä­ren über unse­re Tätigkeit auf.“

Zum Geisterjägersein gehö­re näm­li­ch weit mehr als ein tech­ni­sches Equipment. „Zum Beispiel soll­te man Grundwissen mit­brin­gen“, sagt Claudia. „Historisch, reli­giös-kul­tu­rell und natur­wis­sen­schaft­li­ch.“

So genann­te „Orbs“, Flecken auf Fotos, die dann für Geister gehal­ten wer­den, rei­chen dem Team aus Wuppertal nicht: „Wir raten den Betroffenen immer dazu, ande­re Erklärungen her­an­zu­zie­hen. Auf einem Foto ein Gesicht zu erken­nen, ist zum Beispiel der her­aus­ra­gen­den mensch­li­chen Mustererkennung geschul­det“, mahnt Tom. Ein Geist sei das nicht gleich. „Aber wenn sich die Anzeichen ver­dich­ten und wir mer­ken: Da muss mehr sein. Dann rücken wir als Team aus, ja.“ Beratung und Hausbesuche sind bei den Geisterjägern kos­ten­los.

Staubig hier oben, sagt Tom und blickt über den Dachboden. Einige Fundamente, hat­te der Hausherr erklärt, stamm­ten aus dem 12. Jahrhundert. Ein Schloss instand zu hal­ten, das sei schwer. Daher wür­den rund 50 Menschen auf dem Anwesen woh­nen, die Wohnungen sei­en ver­mie­tet, erzähl­te Möhrke. Abends guck­ten die Mieter aus den hohen Fenstern hin­aus, blick­ten hin­un­ter auf den Hof, wo die Geisterjäger waren und schüt­tel­ten ver­ächt­li­ch den Kopf. „Macht uns nichts“, sag­te Tom. Stimmt aber nicht, sag­te er nur. Merkte man auch.

Vorsichtig tritt der Geisterjäger Schritt für Schritt über die Planken aus Holz, die den Boden des Walfischbauches aus­klei­den, der düs­ter und stumm vor ihm liegt. Nur ein schma­ler Streifen Licht fällt durch ein schmut­zi­ges Fenster. Tom hat­te bis eben die Temperatur gemes­sen, ob sie irgend­wo abfällt, jetzt trägt er ein Diktiergerät fast wie eine Pistole in der Hand. Er sieht bewaff­net aus. „Ich wer­de jetzt Fragen stel­len“, sagt Tom. „Und ver­su­chen, Kontakt auf­zu­neh­men.“

Stille. Dann knackt etwas. Jetzt gilt es also.

Ist hier der Geist eines Verstorbenen anwe­send?“, fragt Tom in den Raum.

Keine Antwort.

Wir hören erst spä­ter“, sagt er lei­se, „ob es geklappt hat, wenn wir das Diktiergerät abhö­ren.“

 Wieder so ein „spä­ter“. Hoffentlich steht jetzt nichts dicht neben uns.

Hattest Du schon mal was drauf?“, fra­ge ich.

Ja“, sagt Tom, und das ist defi­ni­tiv die Antwort, die du nicht hören will­st, wenn du allein in der Dunkelheit einer rie­si­gen, uralten Dachkammer stehst.

Wenn jemand hier ist: Mach dich bemerk­bar!“, sagt Tom etwas lau­ter. Alle Beteiligten sind nun ange­spannt. Es ist der Moment, das sagen alle, der am meis­ten krib­belt. Die Geisterjäger war­ten, dass der Geist ein Geräusch macht, etwas umstößt, eine kal­te Berührung viel­leicht.

 „Bist du hier? Wir wol­len dich nicht ver­trei­ben, wir wol­len nur wis­sen, war­um du da bist. Zeig dich!“

Nichts. Seine Worte ver­hall­ten unge­hört in der Dunkelheit.

Puh, das war knapp“, sage ich beim Runtergehen. „Fast dach­te ich, mich hät­te etwas berührt.“

 Tom guckt fins­ter. „War nur ein Scherz, Tom“, sage ich und klop­fe ihm freund­li­ch auf die Schulter.

Stressbewältigung. Irgendwie war es näm­li­ch schon komi­sch gewe­sen – gera­de, wenn man lei­den­schaft­li­ch vie­le Horrorfilme guckt.

 „Das fra­gen wir auch bei unse­ren Klienten ab“, sagt Claudia. Tom nickt.

Man bil­det sich schnell Dinge ein“, meint Claudia. „Das ist genauso wie das Märchen, Geister wären nur in der Nacht unter­wegs. Das stimmt nicht. Sie sind da, auch am Tag. Nur nachts sind wir emp­fäng­li­cher und mit den Sinnen mehr dabei.“

Tom ergänzt: „Wir wei­hen uns daher im Vorgespräch auch nicht über die Geschichte des Ortes ein. Je weni­ger unser Team weiß, desto weni­ger anfäl­lig sind wir für Einbildungen, denn auch Geisterjäger haben Kopfkino. Ich weiß es zwar, was pas­siert ist, aber der Rest erfährt es erst dana­ch und soll unvor­ein­ge­nom­men an den Ort des Geschehens kom­men.“

Das sei bei ande­ren Teams durch­aus anders: „Es gibt Geisterjäger, die neh­men Kamerateams mit zum Klienten. Das geht gar nicht“, sagt Tom sicht­li­ch empört. „Oder sie sagen: Entfernen Sie bit­te alle Spiegel im Haus, hier ist ein Dämon, wir müs­sen einen Salzkreis um das Anwesen zie­hen! Erstens“, murrt der Geisterjäger, „sind Dämonen von der Religion erschaf­fen. Und zwei­tens ver­setzt man die Leute so regel­recht in Panik. Das ist unpro­fes­sio­nell.“

Wie anfäl­lig die Menschen für den Spuk sind, das mer­ken die Geisterjäger vor allem im Herbst: „Um Halloween“, erklärt Claudia, „haben wir plötz­li­ch viel mehr Kunden, die ande­ren Teams auch. Dann meh­ren sich die Anzeigen und Meldungen, und wir wer­den deut­li­ch mehr kon­tak­tiert.“ Man sage ja, meint Tom, dass „an Halloween die Tore zum Jenseits weit offen ste­hen. Vielleicht ist das so.“ Es ist Nacht gewor­den, als wir das Anwesen ver­las­sen. Die Geisterjäger sind weg.

Jörg, der Fotograf, und ich ste­hen im Hof, und da ist es plötz­li­ch, in einem der oberen dunk­len Fenster, das Mädchen. Es blickt auf uns her­ab, als wol­le es nach­se­hen, was wir trei­ben. Weißes Nachthemd, schwar­ze Haare im Gesicht. Deutlich und uner­war­tet. Die Furcht bricht wie ein hei­ßes Schwert durch mei­ne Brust. Kribbeln, kal­ter Sprühregen auf der Haut.

Ach das“, sagt Bodo Möhrke spä­ter und lacht. „Das ist nur eine älte­re Dame, die wohnt in die­ser Wohnung. Da haben sie sich aber erschreckt, was?“ Er freut sich schon sehr. Gute Werbung für das Schloss. Ich füh­le mich mies und ertappt. Ja, viel­leicht war es Einbildung gewe­sen, in die­sem Haus, das alle Erinnerungen hin­ter sei­nen fes­ten Mauern ver­schließt. Bodo Möhrkes Frau gesellt sich zu uns. Zur Verabschiedung. „Weißt Du“, sagt der Hausherr. „Da haben die bei­den hier doch wirk­li­ch ein Geist gese­hen.“ „Was, wo?“, fragt sei­ne Frau und lächelt.

Da oben, im Obergeschoss. Du weißt schon, wo die alte Dame wohnt. Die stand am Fenster, im Nachthemd viel­leicht, aber unser Journalist hier hat eine Heidenangst gekriegt.“

Möhrke lacht.

In die­sem Moment kippt sei­ner Frau die Fassung aus dem Gesicht und sie wird etwas bleich um die Nase. „Du“, sagt sie dann. „Die ist doch gar nicht da. Die ist über das Wochenende im Urlaub …“

Und ja, auch Möhrke ver­ging das Grinsen sofort. Aber das Haus, da bin ich heu­te sicher, wäh­rend ich dies auf­schrei­be: Es lehn­te sich knar­zend zurück – und lächel­te uns zu.

Alexander Krützfeldt

Ist eigentlich ausgebildeter Tageszeitungsredakteur. Merkt man aber heute auch nix mehr von. Alexander Krützfeldt arbeitet zu den Bereichen Justiz, Kriminalität, Missstände im Allgemeinen (was oft auch sein eigenes Leben betrifft) und schreibt ausschließlich Reportagen und Portraits im New-Journalism-Style. Glaubt er jedenfalls.

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